14 February 2026, 16:19

1. FC Köln kassiert Rekordstrafe wegen Pyro-Chaos in Gladbach

Eine große Menge in einem Stadion hält Fahnen und Banner, mit Leuchtraketen, die Rauch erzeugen, unter einer Decke mit Deckenlampen und Metallrahmen.

1. FC Köln kassiert Rekordstrafe wegen Pyro-Chaos in Gladbach

Der 1. FC Köln muss eine Strafe in Höhe von 98.500 Euro vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) zahlen, nachdem seine Fans während eines Bundesliga-Spiels Dutzende Pyrotechnik-Körper gezündet hatten. Der Vorfall ereignete sich im Stadion von Borussia Mönchengladbach, wo der Rauch der Leuchtkörper den Spielbetrieb kurzzeitig unterbrach.

Anhänger des Gastteams entzündeten vor, während und nach der Partie mindestens 56 Bengalos und 30 Blitzlichtgeräte. Die Rauchentwicklung war so stark, dass die Schiedsrichter das Spiel für zwei Minuten unterbrachen, um das Spielfeld zu räumen.

Kein anderer Bundesliga-Verein wurde in den vergangenen zwei Jahren wegen ähnlicher Verstöße vom DFB sanktioniert. Aus den Unterlagen geht hervor, dass es in diesem Zeitraum keine vergleichbaren Vorfälle von Fan-Ausschreitungen gab.

Ein Teil der Strafe – bis zu 32.800 Euro – kann für die Verbesserung der Sicherheitsvorkehrungen oder die Finanzierung von Gewaltpräventionsprogrammen verwendet werden.

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Die Entscheidung des DFB unterstreicht die Konsequenzen des unerlaubten Abbrennens von Pyrotechnik in Stadien. Der 1. FC Köln muss nun nicht nur die finanzielle Strafe tragen, sondern auch Maßnahmen erwägen, um künftige Vorfälle zu verhindern. Der Verein hat sich bisher noch nicht dazu geäußert, wie er den zugewiesenen Teil der Strafe einsetzen wird.